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FAQ für
die CD-Herstellung |
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Willkommen auf der Seite für die
häufig gestellten Fragen (FAQ). Hier finden Sie Antworten auf
die häufigsten Fragen von Besuchern dieser Website. Falls Sie
zu Ihren Fragen keine Antwort auf dieser Seite finden, nutzen Sie bitte
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Fragen zum Brennen einer CD-R
Fragen zum Pressen einer CD-ROM
Fragen zum Umweltschutz
Fragen zur Haltbarkeit einer CD-R und oder einer CD-Rom
Fragen zum Brennen einer CD-R
Inhaltsverzeichnis:
Welche Vorteile bieten die Brennverfahren “Track-at-Once und
Packet Writing”?
Welche Fehlerquellen können beim CD-Brennen
auftreten?
Welche Dinge
sollte man beim Brennen von CD-R`s unbedint beachten?
Wann lohnt es sich eine CD-ROM zu brennen oder
zu pressen?
Welche Vorteile bieten die Brennverfahren “Track-at-Once
und Packet Writing”?
In der ISO-Norm 9660 wird u.a. die Anzahl, Länge und der Aufbau
eines Tracks auf einer CD festgelegt. Dadurch ergibt es sich, dass
ein Track in einem Schreibvorgang geschrieben werden muß (Track-at-Once).
Mit dem Packet Writing-Verfahren (PW) in Verbindung mit dem
Universal Disk-Format (UDF) ist es möglich, einzelne
Tracks in mehreren Vorgängen zu beschreiben. Es bestehen
dabei allerdings Unterschiede zwischen CD-R und CD-RW, da
die CD-RW feste Blockgrößen benötigt.
Der Vorteil des PW-Verfahrens liegt darin, dass eine CD-R
oder CD-RW wie ein normales Wechselmedium beschrieben werden
kann und somit die Handhabung ausgesprochen praktisch ist.
Ein Nachteil besteht darin, dass ältere CD-Laufwerke mit dem
neuen PW-Verfahren nichts anfangen können.
wichtig !
Auch als Master für eine gebrannte CD sind in der Regel mit dem
PW-Verfahren bespielte CD-R nicht geeignet.
Welche Fehlerquellen können beim CD-Brennen
auftreten?
Das Zusammenspielen mehrerer Faktoren ist dafür entscheidend,
ob eine CD-R erfolgreich gebrannt werden kann und ob diese anschließend
auf verschiedenen Laufwerken gelesen werden kann.
Die Faktoren sind:
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ein funktionierender Recorder |
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ein funktionierendes CD-Laufwerk |
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das Medium CD-R |
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eine funktionierende Software |
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korrekte Einstellung der Parameter beim brennen |
Jeder dieser Faktoren kommt als Fehlerquelle in Betracht, wenn beim
Brennen etwas schief läuft. Die häufigsten Fehlerquellen
sind zu suchen beim:
Recorder - es können häufig
auftreten: Dejustierung wegen thermischer Probleme, Dejustierung aufgrund
einer schlechten Produktionscharge, schlecht implementierte Schnittstelle,
Hitzestau bei internen Laufwerken (je nach Umgebungstemperatur und
wie der CD-Recorder eingebaut ist)
CD-Laufwerk - häufige Probleme
ergeben sich durch: Dejustierung wegen minderwertigen Bauteile, Dejustierung
aufgrund einer schlechten Produktionscharge, Dejustierung durch Alterung
des Geräts, Blindwerden der Linse durch Staub und Rauch
CD-Rohling - spielt die geringste
Rolle als Fehlerquelle, es können Probleme bereiten: Inkompatibilität
zwischen dem Rohling und dem Recorder - z.B. Teac-Recorder mit Pioneer
Discs - Chargenschwankungen
Viele Hersteller von CD-Laufwerken empfehlen Medien mit Phthalocyanin
als Dye. Diese müssen stärker mit den Recordern abgestimmt
sein, daher resultiert eine optimale Kompatibilität. Disc mit
Cyanin-Dye sind dagegen allgemein kompatibler.
Es gibt sehr viel widersprüchliche Aussagen zum Thema Kompatibilität.
Es empfiehlt sich daher selbst auszuprobieren, mit welchen Medien man
am besten zurechtkommt und diese Marke beizubehalten. (s. Tipps zum
Brennen einer CD-R)
Die Medien spielen die kleinste Rolle, wenn beim CD-Recording Probleme
auftauchen.
Ein gutes Medium, dass mit fehlerhaften Parametern auf einem schlechten
Recorder aufgenommen wird, kann von einem schlechten Reader nicht gelesen
werden.
Als Fazit kann man sagen, dass die Kombination einzelner Quellen zu
Fehlern beim Brennen führt.
Welche Dinge sollte
man beim Brennen einer CD unbedingt beachten?
Wichtige Daten, wie zum Beispiel eine Master CD-R für eine CD-ROM
Produktion, Sicherungskopien, usw. sollten auf jeden Fall auf eine
hochwertige Marken CD-R gebrannt werden.
Probieren Sie aus, mit welchen Medien sowohl CD-Brenner als auch CD-Laufwerk
gut zurechtkommen. Wenn Sie eine Marke gefunden haben, mit der Sie
keine Probleme haben, sollten Sie dabei bleiben - natürlich können
immer Schwankungen von einer Charge zur nächsten auftreten.
Ergeben sich beim Schreiben der äußeren Spuren Probleme,
so könnte dies für die gesamte Charge gelten. Hat man also
mehrere fehlerhafte CD-Rohlinge in einer Charge, so sollte man auch
die anderen CD-Rohlinge nicht voll beschreiben, da diese u.U. den gleichen
Fehler aufweisen.
Während des Schreibvorgangs sollten Erschütterungen und Vibrationen
vermieden werden.
Um einen »Buffer-Underrun« zu vermeiden, sollte Sie während
des Brennens keine weiteren Anwendungen öffnen.
Eine CD-R, welche als Master für eine CD-ROM Pressung verwendet
werden soll, muss im Disc-at-Once Modus geschrieben werden.
Wann lohnt es sich eine
CD-ROM zu brennen oder zu pressen?
Gerade bei Kleinauflagen stellt sich die Frage, ob es günstiger
ist, CD-R zu brennen oder CD-ROM pressen zu lassen. Die folgenden Überlegungen
sollen Ihnen Anhaltspunkte für Ihre Entscheidung geben.
Auflage
Grundlegend gilt, je höher die Auflage ist, desto größer
ist der Preisvorteil einer CD-ROM Pressung. Die gepresste CD-ROM ist
darüber hinaus wesentlich unempfindlicher gegen Schmutz, kleinere
Kratzer usw..
Aktualität
Handbücher, Programme, Kataloge unterliegen zwangsläufig
Veränderungen. Sind dies nur geringe Änderungen bei relativ
hohen Auflagen, kann es sich empfehlen, eine CD-ROM pressen zu lassen
und der Aussendung eine Diskette mit den aktuellen Änderungen
beizulegen. Auf dieser Diskette können außerdem der Kundenname
und andere kundenspezifische Informationen abgelegt sein. Dies ist
allerdings nur dann sinnvoll, wenn die Programme auf die Festplatte
installiert werden, da nur so die auf der Diskette befindlichen Änderungen
aktiviert werden können.
Müssen z.B. Kataloge häufig aktualisiert werden oder sollen
aktuelle Daten direkt von der CD angezeigt werden, ist wahrscheinlich
das Brennen einer CD-R, die eventuell vorher mit dem Firmenlogo bedruckt
wurde, die bessere Wahl.
Eine CD-ROM-Herstellung benötigt ca. 8-10 Werktage- die CD-ROM
eignet sich daher nicht zur Weitergabe brandaktueller Daten in Einzelauflage.
Hier liegen eindeutig die Vorteile der CD-R, innerhalb kurzer Zeit
kann z.B. eine umfangreiche Liste an vorrätigen Teilen weitergegeben
werden.
Optik
Eine CD-ROM wird immer bedruckt, meist im Siebdruckverfahren. Eine
CD-R kann gleichfalls bedruckt werden, von der Oberseite ist dann kaum
ein Unterschied zur CD-ROM zu erkennen. Um auf einer gebrannten CD-R
eine Notiz (z.B. Versionsnummer anzubringen), kann ein Bereich einfach
weiß bedruckt und mit einem speziellen Filzstift beschrieben
werden. Abraten möchten wir von Etiketten (führen möglicherweise
zur Unwucht) und einfarbigen Thermotransferdruck (kein professionelles
Erscheinungsbild, teilweise ablösbar).
Sicherheit
Ist der Master in Ordnung und virenfrei, besteht bei einer Pressung
keine Gefahr, dass defekte Daten oder Viren verteilt werden. Bei einer
CD-R, die jedes mal von einem Master kopiert wird, können –jedenfalls
theoretisch- auf dem Computer befindliche Viren auf das Medium übertragen
werden. Werden jedes mal Programme von der Festplatte auf die CD-R
gebrannt, sollte vor jedem Brennvorgang sowohl die Dateistruktur als
auch auf Viren überprüft werden.
Kosten
Die Kosten einer CD-ROM-Pressung stehen fest. Beim Brennen von CD-R
müssen außer den eigentlichen Herstellungskosten Kosten
für Aktualisierung, Überprüfung, mögliche Geräteausfälle
usw. in die Kalkulation aufgenommen werden.
Fragen zum Umweltschutz
Inhaltsverzeichnis
Wie giftig ist eine CD-ROM oder CD-R?
Läßt sich eine CD-ROM oder CD-R recyceln?
Wie giftig ist eine CD-ROM oder CD-R?
Laut einer Notiz in der Computerzeitschrift ct sind die
Cyanine, die auf CD-Rs aufgetragen werden keine giftigen
Farbstoffe. Die verwendete Menge sei zudem äußerst
gering (Schichtdicke im Nanometer-Bereich) und außerdem
versiegelt.
Eine Vergiftungsgefahr für Kinder durch eine CD-R kann daher als
gering angesehen werden.
Durch Verbrennen von CD-R entstehende Dämpfe sind allerdings nach
Auskunft eines Toxikologen äußerst bedenklich und können
zu Zerstörungen der Schleimhäute führen.
Läßt sich
eine CD-ROM oder CD-R recyceln?
Alte CD-ROMs lassen sich fast zu 100 % in sortenreine Bestandteile zerlegen und
wiederverwerten. Sie sollten daher nicht in den Müll wandern.
Optische Datenträger bestehen aus hochwertigem Polycarbonat (99,9%), Aluminium
und Lack. Durch das mechanische Abschälverfahren erhält man ein sortenreines
Polycarbonat und es entstehen keine kontaminierte chemischen Abfallstoffe. Aluminium
und Lack bleiben als Reststoffe übrig.
Fragen Sie bei uns an, wir machen Ihnen sehr gern ein individuelles Angebot.
Fragen zur Haltbarkeit einer CD-R und oder einer CD-Rom
Inhaltsverzeichnis
Wie haltbar ist eine CD-R?
Wie haltbar ist eine CD-R?
Unbeschriebene CD-R - Rohlinge lassen sich ca. 5 - 10 Jahre aufbewahren.
Nach dem Brennen geben die Hersteller für CD-Rs mit grünem Farbstoff
eine Lebensdauer von 75 Jahren an, für die goldenen eine Lebensdauer von
100 Jahren und für die Platin-Scheiben 200 Jahre.
CD-Rs sollten vor Hitze und Feuchtigkeit geschützt werden, direkte Sonneneinstrahlung
kann die Haltbarkeit drastisch verringern.
(nach Chip 06/2000)
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